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| Raoul Raouls musikalische Entwicklung begann schon recht früh. Manchmal sogar schon morgens um sechs - Friedhofsandacht mit dem Posaunenchor am Ostermorgen. Die Posaune begleitete ihn dann weiter zum Jazz mit der Musikschul-Bigband. Nun ist die Posaune aber ein Instrument, das man umso höher spielen kann, je mehr man übt - Raoul spielte die vierte, die Bass-Posaune. Denn eigentlich galt seine Liebe dem Klavier. Und so kam er über die Abi-Band zu den "Schluchdejodlern", einer Dieter-Thomas-Schlager-Band. Gerade diese unschätzbaren Erlebnisse mit Musik, die die Herzen öffnet, führen oft dazu, dass ihn die anderen im Chor nicht so richtig ernst nehmen. Vielleicht ist er ja deswegen wieder der Bass. Bum-bum-bum, ba-ba-ba, in sicherem Abstand zur Melodie. In verschiedenen Big-Bands (u.a. Workshops mit Peter Herbolzheimer) bewies er allerdings, dass es mehr gibt als Schlager und Flower-Power, selbst für jemand, der geboren wurde, als Money Money Money von ABBA auf Platz 1 der Charts stand. Gerade rechtzeitig beschloß unser zukünftiger Jurist allerdings, daß er an den examensrelevanten Definitionen schon schwer genug zu tragen hätte und das Klavier künftig zu Hause zu lassen würde. Von nun ab hieß sein Lebensinhalt "D'acCHORd". Die Kreativpause nutzte er dabei zu einem Auslandstudium in London, wo er im Chor des London Philharmonic Orchestra u.a. unter Esa-Peka Salonen und Kurt Masur sang. >> zurück
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